Germanwings Flug 4U9525 – Ein Selbstmord?

Germanwings Flug 4U9525

Ich bin wahrlich kein Freund von Verschwörungstheorien und eigentlich wollte ich zu dem Thema auch nichts schreiben, aber beim Absturz des Germanwings Flug 4U9525 kommen mir immer mehr Zweifel auf. Daher nur ein kurzer Abriß. Auf Quellenangaben habe ich bewußt verzichtet, da ich die bei der Vielzahl der gesehenen, gehörten oder gelesenen Beiträge nicht zusammentragen möchte. In dem Fall möchte ich dann einfach mal auf Tante Google verweisen.

Bei den Ereignissen der letzter Zeit finde ich das voreilige Festlegen eines Schuldigen, nach dem Motto: „Wir wissen wer es war, weitere Untersuchungen und Fakten sind nicht mehr notwendig.“, mehr als merkwürdig. Die Schuld an dem Flugabsturz soll ein 27-jähriger, psychisch kranker Co-Pilot tragen.

Ist es nicht seltsam, dass im Fall des Absturzes von Malaysia Airlines MH17 über der Ukraine nach acht Monaten keine Details zu den Aufzeichnungen bekannt sind.

Beim Absturz der Germanwings-Maschine war nach zwei Tagen bereits alles klar, obwohl bisher nur der Stimmenrekorder ausgewertet wurde. Anhand dessen werden nun die abenteuerlichsten Behauptungen aufgestellt.

Ich möchte nicht wissen, wie es derzeit den Eltern des verstorbenen Co-Piloten geht. Abgesehen davon, dass sie ihren sicherlich geliebten Sohn verloren haben, wird nun die Familie mit unsäglichen Behauptungen konfrontiert. Was, wenn die derzeit aufgestellten Behauptungen falsch sind. Wer will das wieder gutmachen und wird das jemals geschehen?

In einem Beitrag der New York Times las ich kurze Zeit nach dem Absturz, dass der Flugschreiber – nicht der Voicerekorder – gefunden wurde. Selbiges berichteten anfangs auch die deutschen Medien. Zwischenzeitlich war dann zu vernehmen, dass der Flugschreiber gefunden wurde, der Inhalt jedoch leer war – der Speicherchip fehlte. Nunmehr sucht man wieder bzw. weiterhin nach dem bisher angeblich (nicht) gefundenem Flugschreiber.

Der französische Chefermittler teilte mit, dass das Flugzeug in 8 min 8000m gesunken wäre. Also von einer Flughöhe von 10.000 m auf 2.000m. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, wäre das ein Höhenverlust von 100m in 6 Sekunden. Laut Berichten hätten die Passagiere dies erst sehr spät bemerkt und laut Auswertung des Voicerekorders wären Schreie erst kurz vor dem Aufprall zu hören gewesen.

Vielleicht bin ich ja etwas empfindlich, aber wenn ich in einem Flugzeug sitze, das nach Erreichen der Flughöhe auf einen Sinkflug in 6 Sekunden pro 100m geht , dann merke ich ziemlich schnell, dass etwas nicht stimmt und werde entsprechend unruhig. Dass der ausgeschlossene Captain versucht habe, die Cockpittür gewaltsam zu öffnen, hat anscheinend auch keiner der Passagiere wahrgenommen. Angeblich soll der Captain sogar mit einer Axt versucht haben, die Cockpittür zu öffnen. Welches Flugzeug führt eine Axt mit an Board?

Der Co-Pilot habe den Sinkflug in den Schweizer Alpen an einer Stelle eingeleitet, die ihm bekannt war. Woher konnte er wissen, dass der Captain kurz zuvor das Cockpit verlassen würde?

Wieso wurde das interne Telefon nicht benutzt, um vom Kabinenraum den Piloten zu erreichen? Eigentlich müsste man doch das Klingelzeichen in der Aufzeichnung hören. Man müsste auch das Geräusch des Signals hören, dass man die Tür öffnen will. Von diesen ganzen Geräuschen wird offiziell nicht gesprochen, sondern immer nur, wer am Steuer war, dass derjenige nichts gesagt hat und dass nur Atemgeräusche zu hören waren.

Die Welt schreibt:

Die Transportministerin Royal erklärte den Medien, dass ein Kampfjet der französischen Luftwaffe zum Airbus A320 aufgestiegen war. Das Flugkontrollzentrum habe fünf oder sechs Mal versucht, die Piloten per Funk zu erreichen, doch sie hätten nicht reagiert. Deshalb hätten sie dann automatisch den Notfallalarm für die Maschine ausgerufen. Wie in solchen Fällen üblich, schickte die französische Luftwaffe daraufhin einen in der Stadt Orange stationierten Mirage-Kampfjet, um Kontakt zu der Maschine herzustellen.

Ich frage mich wie es möglich sein soll, ein Mirage Kampfflugzeug innerhalb von 5 Minuten einsatzbereit zu bekommen, geschweige denn, zu der nicht reagierenden Maschine zu fliegen. Nochmal, die Germanwings-Maschine ist innerhalb von 8 Minuten von 10.000 m auf 2.000 m gesunken.

Ungewöhnlich und völlig irritierend auch, dass die Crew kein Notsignal abgesetzt hat.

Ein Abschiedsbrief, wie er bei Selbstmorden oft üblich ist, wurde bei Andreas L. nicht gefunden. Menschen, die den Co-Piloten kannten sagen, dass sie Andreas Lubitz nicht zu trauen, das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht zu haben.

In der Regel nehmen nur politisch oder religiös motivierte Selbstmörder unschuldige Opfer als symbolischen Akt mit in den Tod. Ein Selbstmord wird üblich alleine begangen.

Ganz ehrlich, ich finde den Absturz des Germanwings Flug 4U9525 mysteriös und bei der Berichterstattung der deutschen Medien wird mir einfach nur übel. Ich empfinde Mitleid mit den Hinterbliebenen der Verunglückten und wünsche ihnen eine korrekte Aufklärung der Absturzursache.
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